Excite

Wintermode: Fashion-Tipps für die Ski-Piste

Der Winter hat mittlerweile auch hierzulande Einzug gehalten, viele Menschen sind aber längst in die Skiorte auf die Pisten entschwunden und damit es dort nicht zu kalt wird, muss einiges bei der Wintermode beachtet werden. Wir geben hier jetzt einige Tipps für die Skifashion. Denn dicke Pullover garantieren nicht immer Wärme.

    Getty Images

Hochwertige Materialien

Beim Ski-Outfit sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Hochwertige Materialien garantieren am ehesten Skispaß ohne zu frieren. Das atmungsaktive Four-Way-Stretch-Material eignet sich am besten für die Piste. Jacken und Hosen sind dann allerdings etwas teurer. Beim Kauf sollte man auf neutrale Farben setzen. Dann ist die Chance größer, dass die Skimode auch noch in einigen Jahren gefällt, als wenn man auf modische Trends setzt, die im nächsten Jahr dann vielleicht albern aussehen.

Zwiebellook

Um die Wärmeisolation zu garantieren, sollten mehrere dünne Kleidungsstücke aus unterschiedlichen Materialien übereinander angezogen. Zwei dicke Pullis sind vermeintlich warm, aber dadurch wird die Luftzirkulation verhindert und man schwitzt eher. Und wer schwitzt, der friert dann auch irgendwann. Unter der Winterjacke reicht meistens ein dünner Fleece-Pulli. Damit hat man auch mehr Bewegungsfreiheit auf der Skipiste. Fleece ist atmungsaktiv und sorgt dafür, dass Feuchtigkeit nach außen getragen wird. Der Körper wird dabei nicht ausgekühlt.

Die richtige Ski-Unterwäsche

Kuschelige Unterwäsche von Merino wirkt zwar bequem und wärmend, allerdings wird dadurch auch eher das Schwitzen angeregt. Funktionsunterwäsche eignet sich beim Skifahren besser. Wer darauf achtet, dass alles, was man drunter trägt atmungsaktiv, wärmeisolierend, feuchtigkeitsabsorbierend und angenehm tragbar ist, macht schon alles richtig. Außerdem sollten störende Nähte verhindert werden. Wenn die Unterwäsche nicht zu eng anliegt, wird außerdem ein kleiner Freiraum zur Schweißabsorption gelassen.

Die Hände und Füße

Dünne Seidenhandschuhe unter den Skihandschuhen sorgen für mehr Wärme. Fäustlinge sind dabei in der Regel wärmer als Fingerhandschuhe. Die Skisocken sollten aus einem atmungsaktiven Material sein. Mehrere Socken übereinander zu tragen, schränkt die Blutzirkulation ein. Deswegen reicht es, ein Paar Skisocken zu tragen.

Helm und Skischuhe

Beim Skifahren kann es zu Unfällen kommen. Der Helm hat Formel 1-Star Michael Schumacher vor gut einem Jahr wohl bei seinem Crash auf der Piste das Leben gerettet. Dabei sollte aber immer auf die Größe geachtet werden. Der Helm darf nicht drücken, sonst ist er zu klein. Wenn er nicht zugeschnallt ist, darf er aber nicht vom Kopf fallen, wenn man sich nach vorne beugt. Beim Schuhkauf sollte man sich beraten lassen. Anfänger tragen den Schuh lockerer. Pistenprofis dürfen auch schon mal einen enger anliegenden Schuh nutzen. So wird mehr Kraft auf die Skier übertragen.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017