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How to: Wie man Wäsche richtig wäscht

So eine Waschmaschine kann schon mal ein kompliziertes Wesen sein - wir geben Tipps, wie man Wäsche richtig wäscht und aus Weiss kein Rosa wird.

Jedem ist es sicher schon einmal passiert, dass ein Kleidungsstück nicht wie gewünscht aus der Waschmaschine wieder herausgekommen ist. Das Lieblingsshirt ist auf einmal zwei Nummern zu klein oder die gesamte Unterwäsche hat einen blauen Schimmer abbekommen, da ein neues dunkelblaues Handtuch mit in der Wäsche gelandet ist. Dabei ist Waschen gar nicht so kompliziert, wie es die Anzahl der vielen Programme, die eine Waschmaschine so anbietet, vermuten lässt. Wenn man zum ersten Mal eine eigene Waschmaschine hat, ist Folgendes zu beachten:

1. Zunächst sollte man einen Blick in die Etiketten seiner Kleidung werfen. In fast allen Fällen findet man dort eine Angabe, bis zu welcher Gradzahl das betreffende Teil gewaschen werden darf. So lernt man schnell, dass Blusen, Shirts, Pullover, Kleider und Röcke selten mit mehr als 30 oder 40 Grad gewaschen werden dürfen. Unterwäsche hingegen darf gerne bei 60 Grad geschleudert werden. Dabei handelt es sich um so genannte Kochwäsche. Um Abfärbungen zu vermeiden, kann man neue Kleidungsstücke in knalligen Farben auch ein bis zweimal mit der Hand waschen und dann erst mit anderen Sachen in die Waschmaschine geben.

2. Wenn man seine Kleidung nun nach der Gradzahl sortiert hat, folgt die Trennung nach Farben. Man sollte immer bunte und weiße Wäsche getrennt voneinander waschen. Also alle kräftigen Farben miteinander in eine Wäscheladung packen. Ganz helle Töne wie gelb können eher zur weißen Wäsche gepackt werden. Das gängigste Programm ist bei farbiger Kleidung die Buntwäsche bei 30 Grad und bei weißer Kleidung die Feinwäsche bei 30 Grad. Damit kann man eigentlich nichts falsch machen.

3. Zusätzliche Programme wie Vor- oder Kurzwäsche sind für starke Verschmutzungen oder eine schnelle Wäsche geeignet. Wenn man also zum Beispiel eine Renovierung hinter sich hat und die Kleidung dementsprechend aussieht, kann man das Vorwäscheprogramm aktivieren, es erhöht die Chancen, dass man alle Flecken wieder heraus bekommt.

4. Bevor man die Wäsche nun anwirft geht es ans Waschmittel. Die meisten Maschinen haben drei Fächer. Das erste bleibt oft leer, man muss es nur befüllen, wenn man eine Vorwäsche macht. In das zweite Fach kommt das Waschmittel und in das dritte Fach der Weichspüler. Oft ist auch hier alles beschriftet, man kann kaum etwas falsch machen und eine richtig gut gewaschene Wäsche ist das Ergebnis.

Bidl: Kevin Hale/Flickr

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