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Paul Kweton - Börsen-Crash Armbänder

Man muss kein Börsenmakler sein, um die Armbänder von Paul Kweton tragen zu können. Der Designer nutzt Börsenkurse, um seine Nylon-Armbänder zu gestalten - egal, ob Börsencrash oder unglaubliches Aktien-Hoch, jetzt kann man risikofrei an der Börse spekulieren. Wie man auf der Webseite des Designers erfährt, wählt der Kunde den jeweiligen Zeitraum aus der Börsengeschichte. Es gibt eine Software, welche die Entwicklungen an der Börse anhand von Graphen festhält.

Diese Diagramme von jeweils drei Aktien werden verwendet, um die Armbänder zu entwerfen. Statt des Designers bestimmt so der Zufall oder die Börsengeschichte das Aussehen des Schmuckstücks. Die Armbänder sind aus Nylon und Sterling Silber gefertigt, haben durch die bunten Farben - rot, schwarz, weiß und Indigo - aber eher den Look der derzeit angesagten Gummi-Armbänder, welche immer wieder in die jeweiligen Ausgangsformen zurückgehen.

Derzeit nimmt der Designer zwar Anfragen entgegen und man kann als Kunde auch frei den Zeitraum der Aktienkurse wählen, jedoch gibt es auch den Preis für dieses individuelle Schmuckstück nur auf Anfrage. Die Chance, genau denselben Zeitraum wie ein weiterer Kunde zu wählen, ist eher gering, so dass man mit recht hoher Wahrscheinlichkeit ein Unikat bekommt.

Paul Kweton hat sowohl in Wien, wie auch in Texas bereits an verschiedenen Projekten und Ausstellungen gearbeitet. Er hat einen Abschluss in Architektur und in Bautechnik. In seinem Portfolio sieht man sowohl Konzepte für Häuser, Logos, aber auch einige Möbel-Entwürfe. Darunter etwa den Schaukelstuhl, bei dem für den Hund ebenfalls ein Kissen und einen Schlafplatz vorgesehen ist. Die Börsen-Armbänder von Paul Kweton sind bislang die einzige Schmuck-Idee des Architekten.

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