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Maison Martin Margiela und H&M machen gemeinsame Sache

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Vor vielen Jahren war in der Modewelt noch alles klar abgegrenzt und konzipiert. Es gab verschiedene Moderichtungen: edel, sportlich, elegant oder leger zum Beispiel. Und es gab die Designerstücke und Mode von der Stange. Doch irgendwann fingen Designer an, alles zu vermischen. Was als unmöglich galt, kam gut an: Plötzlich passte auch die Sporthose zum Designersakko.

Das schwedische Modehaus H&M, bekannt für seine trendige, aber nicht sehr teure Kleidung, sorgte dafür, dass diese Fusionen auf eine breite Ebene gestellt wurden. Man engagierte vor wenigen Jahren sogar Karl Lagerfeld, damit der eine Modelinie für H&M designte. Von da an entschied man sich bei dem Modemulti, alljährlich im Herbst eine Kooperation mit Top Designern einzugehen. Zum Beispiel gab es gemeinsame Linien mit Viktor & Rolf und Comme des Garcons.

Die schönsten Stücke der Kollektion in Bildern

In diesem Jahr zieht es die Schweden nach Belgien. Denn dort gründete der Designer Martin Margiela vor vielen Jahren seine Modelinie Maison Martin Margiela. Niemand weiß so genau, um wen es sich bei dem Belgier handelt, denn Zeit seines Schaffens ließ sich Designer weder fotografieren, noch gab er Interviews. Bekannt ist aber, dass er nicht mehr in seinem Unternehmen tätig ist. Chef ist nun Renzo Rosso vom Label Diesel. In welche modische Richtung es geht, darüber hat eine Designergruppe zu entscheiden. Nach dem Ausscheiden des Firmengründers hatten seine Nachfolger nicht immer ein glückliches Händchen bei ihren Entscheidungen.

Doch mit H&M wird Maison Martin Margiela nun wieder einer breiten Öffentlichkeit ins Gedächtnis gerufen. Zu kaufen gibt es zum Beispiel einen Body mit integriertem BH, einen Mantel aus Daunendecken, eine Männerjacke, die nur aus Gürteln besteht oder einen Rock aus Hosenteilen. Ab 15. November gibt es diese Stücke in ausgewählten H&M-Stores.

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