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Karl Lagerfeld setzt Zeichen pro Homo-Ehe

Der Staat Frankreich öffnet sich nun der gleichgeschlechtlichen Ehe. Die dortige Regierung möchte schwulen und lesbischen Paaren die Chance geben, in den Stand der Ehe eintreten zu können. Modezar Karl Lagerfeld findet das offenbar gut. Das brachte er auf der Modenschau des Traditionshauses Chanel zum Ausdruck.

Der Düsseldorfer Modeschöpfer in Diensten des Pariser Labels hat mal wieder eine ganz besondere Atmosphäre während der Couture Show geschaffen. Er ließ den Laufsteg in einen Märchenwald verwandeln. Lagerfeld wollte damit an die Belle Epoque erinnern. Die Modenschau fand im Grand Palais in Paris statt.

Zum Abschluss machte Karl Lagerfeld dann deutlich, dass er sich sehr für die gleichgeschlechtliche Ehe in Frankreich einsetzen möchte. Er ließt zwei Models, die jeweils Brautmode trugen, Hand in Hand über den Laufsteg gehen. Und sein vierjähriges Patenkind war auch mit dabei. Ein Model hielt es an der Hand, als Zeichen einer modernen Familie in einem modernen Frankreich.

Der Modeschöpfer hat da eine ganz klare Meinung zu dem Thema: "Ich verstehe diese Diskussion in Frankreich nicht, da Staat und Kirche seit 1904 voneinander getrennt sind." Laut bild.de ist er aber bei anderen Dingen nicht ganz so tolerant. Zwei Männer sollten nämlich kein Kind großziehen, dass sie von einer Leihmutter austragen lassen, großziehen. Sie sollten eher ein elternloses Kind adoptieren. Denn: "Ein Kind ohne Mutter, das ist ein bisschen traurig...", so Lagerfeld.

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