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Düfte für alle - Unisex-Parfum

Männer und Frauen gleichen sich an – auch in der Verwendung von Parfum. Mit dem Aufkommen des metrosexuellen Mannes, den David Beckham und sein britischer Landsmann Robbie Williams archetypisch verkörperten, entwickelte sich auch das Unisex-Parfum. Inzwischen greifen Männer und Frauen gleichermaßen gerne zum Unisex-Duft.

Bei Unisex-Parfum denken die meisten wahrscheinlich an CK One von Calvin Klein. In der Tat war der US-Amerikaner der erste, der den Trend zum Unisex-Parfum in einen eigenen Duft umwandelte und bereits in den 90er Jahren damit begann den Unisex-Duft seines Parfums One zu vermarkten. Inzwischen ist CK One aber längst nicht mehr das einzige Unisex-Parfum auf dem Markt. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen sich 'Un Jardin Sur Le Nil' von Hèrmes oder 'Gaultier' von Jean-Paul Gaultier.

Dass Frauen zum Männerparfum greifen ist indes nichts Neues. Besonders in der Pubertät bedienen sich Mädchen gerne am Badezimmerschrank ihres Vaters und probieren dessen Düfte aus. Aber noch etwas anderes spielt beim Trend zum Unisex-Parfum eine Rolle: Frauen riechen gerne,am liebsten den Duft ihres Partners und greifen deshalb in Drogerien gerne zu Unisex-Düften.

Trotzdem riechen Männlein und Weiblein nicht gleich. Auch dann nicht, wen sie sich mit dem gleichen Unisex-Parfum eingesprüht haben. Der unterschiedliche Hormonhaushalt von Männern und Frauen, der auch für den individuellen Körpergeruch verantwortlich ist, sorgt dafür, dass der gleiche Duft auf Männerhaut ganz anders riecht als auf Frauenhaut.

Der individuelle Körpergeruch sorgt also dafür, dass wir nicht alle gleich riechen, daran ändert auch die Verwendung von Unisex-Parfum nichts. Und dass nur Weicheier zu Unisex-Parfum greifen, lässt sich daraus erst recht nicht ableiten. Sicher ist in jedem Fall: der nächste Trend in Sachen Parfum dürfte nicht lange auf sich warten lassen.

Bilder: douglas.de

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