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Designer Zigaretten - Von YSL bis Versace

Wem It-Bags, Kosmetik oder andere Accessoires noch nicht dekadent genug sind, der sollte einen Blick auf die Designer Zigaretten werfen. Denn Labels wie YSL, Givenchy oder Versace verkaufen in verschiedenen Regionen der Welt ihre eigenen Glimmstengel - schließlich lässt sich mit allem, wo der Luxus-Name drauf steht, noch mehr Geld verdienen.

Wie Stylecaster.com berichtet, haben sind einige Labels auf diese Idee gekommen und so gab es über die Jahre hinweg immer mal wieder Zigaretten mit Givenchy, Versace, Pierre Cardin, Christian Lacroix oder Cartier Logo. Die Firmen haben natürlich nicht ihre eigenen Tabak-Plantagen angelegt und industriell die Zigaretten hergestellt. Vielmehr haben sie ihren Namen, ihr Logo und ihre Corporate Identity an die Tabak-Hersteller verkauft und die Designer Zigaretten herstellen lassen.

Beim englischen Wikipedia findet man einen ganzen Eintrag zu den Fashion Cigarettes, die sich vor allem an weibliche Käuferinnen richten. Von der Form bis hin zur Verpackung wurden die ungesunden Zigaretten auf modebewusste Frauen angepasst. Mittlerweile gibt es eher ein Anti-Raucher Klima, so dass selbst in den USA nicht mehr viele Designer Zigaretten auf den Markt kommen. Stattdessen wenden sich die Firmen nach Asien und an Russlands Neureiche.

Die YSL Zigaretten sind in einer schwarzen Verpackung mit goldenem Logo und goldfarbenem Innenpapier verpackt. Sie haben einen weißen Filter, auf dem noch einmal das Logo eingeprägt ist. Zu den tatsächlichen Tabakwerten findet man keine Angaben, doch dieses Mode-Accessoire ist garantiert gesundheitsschädlich. Dennoch dürften Mode-Fans allein die Verpackung der Designer Zigaretten sehr ansprechend finden, rauchen muss man sie ja trotzdem nicht.

Bild: stylecaster.com

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