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Das Comeback des Rucksacks

Lange Zeit hat man versucht Männern beizubringen, ihre Sachen für den täglichen Bedarf in einem kleinen Herrenhandtäschchen mit sich zu führen. Vergeblich. Wer einen Laptop oder Akten zu transportieren hat, greift schon länger auf Akten- oder Laptoptaschen zurück. Der praktische Rucksack galt vor allem in der Arbeitswelt als verpönt und zu leger. Doch jetzt steht der Rucksack vor dem Comeback und könnte sich auch in Deutschland endlich in der Businesswelt durchsetzen.

Anshu Jain, der zukünftige Chef der Deutschen Bank gilt als einer der Vorreiter des neuen Trends zum Rucksacks. Dabei transportieren in Jains bisheriger Heimat London viele Anzugträger ihre Unterlagen im Rucksack zur Arbeit. Anders als hierzulande gilt ein Rucksack zum Anzug im angelsächsischen Raum nicht als unschicklich, sondern als sportlich und passt auch viel besser zu Bankern, die mit der U-Bahn oder dem Fahrrad zur Arbeit in die City fahren.

Deshalb wurde in der englischen Presse schon 2010 als Jahr des Rucksacks ausgerufen. In Deutschland nimmt man sich etwas mehr Zeit und beginnt erst langsam den Trend aus Großbritannien und den USA zu imitieren. Dabei gibt es eine riesige Auswahl an Rucksäcken, von elegant bis sportlich, von praktisch bis funktional. Selbst Edelhersteller wie Prada haben längst auf den internationalen Trend reagiert und bieten zahlreiche Rucksackmodelle an.

In die Kategorie edel und praktisch fällt der Rucksack des Schweizer Taschenmesserexperten Victorinox. Jugendliche verlassen sich im Gegensatz zur arbeitenden Bevölkerung ja schon lange auf den Rucksack. Kaum eine Skate- oder Streetwear-Firma, die nicht einige Rucksackmodelle im Angebot hätte. Wem diese Modelle zum Anzug dann doch zu sportlich und flippig sind, findet im Handel selbstverständlich auch tolle Modelle aus Leder.

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