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Ärger für H&M Beach Sensation: Isabeli Fontana zu stark gebräunt - Hautkrebsalarm

  • hm.com/de

Ausnahmsweise gibt es keinen Werbe-Ärger wegen zu viel nackter Haut, sondern wegen zu brauner Haut. Den Ärger hat diesmal H&M abbekommen. Proteste überhäufen sich aufgrund der aktuellen Plakate (siehe Bilder oben) der neuen 'Beach Sensation' - Kampagne, mit der das Unternehmen die neue Bademode-Kollektion präsentiert.

Das dargestellte Model Isabeli Fontana sei - so Gesundheitsschützer und Krebsexperten - extrem gebräunt. Hier werde ein tödliches Schönheitsideal propagiert, denn schließlich führt zu starke Sonneneinstrahlung zu Hautkrebs. "Viele Menschen, insbesondere junge, werden diesem nacheifern und versuchen genauso braun zu werden, obschon das mit ihrem Haupttyp gar nicht möglich ist", so Prof. Dr. med. Ralph Braun, Leiter Früherkennung des Hautkrebszentrums am Universitätsspital Zürich.

Anfangs verstand man bei H&M die Empörungen nicht: "Mit dieser Sommerkampagne wollen wir unsere neue Swimwear-Kollektion zeigen, die mit ihren kräftigen Farben und starken Prints im Vordergrund steht. Dafür ist die Wahl des Kampagnen-Models auf Isabeli Fontana gefallen, die als Brasilianerin von Natur aus eine dunklere Haut als europäische Frauen hat." Allerdings ist die Brasilianerin ein heller Typ und mit Sicherheit wurde hier mit Photoshop nachgeholfen.

Doch nun hat sich H&M für die Darstellung entschuldigt. Man werde diesen Aspekt bei künftigen Kampagnen berücksichtigen, hieß es. "Es war nicht unsere Absicht, für ein bestimmtes Ideal zu werben oder zu gefährlichem Handeln anzuregen." Ob die Gesundheitsschützer sich damit zufrieden geben?

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